Barbados 04.12. – 11.12.25

05.12.   Barbados gehört zum britischen Commonwealth of Nations und ist seit 1966 unabhängig von England. Die offizielle Amtssprache ist Englisch. Die Bucht, in der wir liegen wird dominiert von einer geschmackvollen Ferienanlage. Dazu gehört auch das nette Restaurant und die Bar am Dinghy Dock, wo wir anlegen, um die Einklarierungsformalitäten hinter uns zu bringen. Das hat dann zwar ein bisschen gedauert, war aber problemlos und Immigration und Customs in einem Gebäude. Danach haben wir die Bar getestet und sind zurück aufs Boot. Wir schmeißen den Generator an, den Watermaker und die Waschmaschine. Da ist gut was an Wäsche zusammengekommen in den letzten 3 Wochen. Ansonsten wird gechillt und natürlich gebadet in dem fantastischen Wasser.

06.12.   Heute Vormittag haben wir erstmal die weitere Ankunft eines Bootes auf dem Riesenkatamaran von Petra und Martin gebührend mit Rumpunsch gefeiert. Danach hat Thomas Petra und Martin samt Gepäck mit unserem Dinghy an Land gebracht- sie haben sich für 3 Tage ein Appartement gemietet, um mal das normale Landleben zu genießen.
Wir haben uns danach auch ins Dinghy gesetzt und sind ca. 1 km nach Speightstown gedüst, um hier nochmal einzukaufen. Es gibt hier 2 große Supermärkte, in denen man fast alles bekommt. Jede Menge Bacon, aber keinen Wurstaufschnitt, Käse in erster Linie Cheddar – ist eben britisch geprägt hier. Obst und Gemüse haben wir dann lieber bei den Straßenhändlern gekauft.

08.12.   Abenteuerliche Fahrt mit dem Bus nach Bridgetown:
1. aus 8 Boxen dröhnt Musik, dass einem die Ohren klingeln
2. der Fahrstil gibt einem das Gefühl auf einer Rennstrecke zu sein (ich konnte nicht nach vorne schauen)
3. bin froh, die Fahrt überlebt zu haben 😳😅

Die Insel ist sehr grün (kein Wunder, da täglich kurze Regenschauer niederprasseln). Zahlreiche luxuriöse Resorts reihen sich an der Küste mit wirklich traumhaften Sandstränden. Die Einwohner sind cool drauf, die Stadt ist bunt und teilweise sehr British 🇬🇧. Neben der alten Garnison, darf auch eine Pferderennbahn nicht fehlen.

09.12.   Mit Martin von der SY Dalimito (er hat einen Mietwagen) sind wir Richtung Bridgetown zum Rum-Tasting der Mount Gay Distillery gefahren. Das gehört in der Karibik doch unbedingt dazu. Wir kamen pünktlich zur letzten Führung an, hatten eine interessante Führerin und durften am Schluss 4 Rumsorten testen – natürlich war der Letzte der Beste. Ähnlich wie beim Whisky nutzen sie Bourbon 🥃 und Whiskyfässer für den Reifeprozess.

10.12.   Im Gegensatz zur weiter westlich liegenden Antillenkette, deren Inseln hauptsächlich vulkanischen Ursprungs sind, ist Barbados ein vor ca. 125’000 Jahren entstandenes Kalksteinplateau – also eigentlich altes Korallengestein. Deshalb gibt es hier eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, Harrison’s Cave, die wir heute gemeinsam mit Martin & Petra besuchen wollen.
Wer werden mit einer elektrischen Tram durch die Höhle gefahren, anschließend gehen wir noch zur Vogelvoliere, die mindestens so interessant war wie die Höhle.

Auf dem Gelände der Höhle gibt es noch eine Vogelvoliere mit Rawly, dem Vogelflüsterer. Er lässt sie uns füttern und sorgt dafür, dass sie von einem zum anderen auf die offene Hand 🤚 oder auf den Kopf fliegen. Wir hatten großen Spaß. 
Danach gehen wir noch im Supermarkt Massy Stores in Holetown einkaufen. Ein Supermarkt mit europäischem Standard, der fast alles hat, nur 3x so teuer wie bei uns. 500g Joghurt kosten hier z.B. 7€!
Den Abend verbringen wir mit Martin und Petra auf der Dalimito mit einem Luxusessen. Martin grillt für uns Lamm und Thomas macht seine leckeren Speckbohnen.

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